Demnächst im Kino

Aus meiner Haut

Aus meiner Haut
Start: 03.02.2023

Auf den ersten Blick wirken Leyla (Mala Emde) und Tristan (Jonas Dassler) wie ein glückliches Paar. Gemeinsam reisen sie zu einer abgelegenen Insel, auf die Leylas Jugendfreundin Stella (Edgar Selge) sie eingeladen hat. Schon bei der Ankunft zeigt sich: Hier finden rätselhafte Dinge statt. Zahlreiche Paare kommen in den letzten Sommertagen zusammen, um die Welt aus den Augen eines anderen Menschen zu sehen – für die einen ist es eine Suche nach sich selbst, für die anderen eine Flucht davor. Bei einem festlichen Abendessen treffen Leyla und Tristan auf Fabienne (Maryam Zaree) und Mo (Dimitrij Schaad). Gemeinsam begehen sie das Tauschritual und erfahren, wie sich dadurch ihre Wahrnehmungen und damit auch ihr Verhalten, ihr Verlangen und ihre Beziehungen verändern. Besonders Leyla ist glücklich, sie fühlt sich erlöst und erfüllt von einem völlig neuen Lebensgefühl. Als sie sich jedoch weigert, zu ihrem alten “Ich” zurückzukehren, gerät die Situation außer Kontrolle.

Ab 3. Februar im CineCenter!

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Die Frau im Nebel

Die Frau im Nebel
Start: 03.02.2023

Alles beginnt wie ein Krimi. Der erfahrene Polizist Chang ermittelt im Fall eines Bergsteigers, der von einem Fels in den Tod gestürzt ist. Erst scheint alles wie ein Unfall, doch bald gerät die hübsche Frau des Toten, die Chinesin Song Seo-rae, in den Fokus des Ermittlers. Schnell werden dann professionelle Grenzen überschritten.

DIE FRAU IM NEBEL – DECISION TO LEAVE sei eine Liebesgeschichte über zwei Personen, die sich nie “Ich liebe dich” sagen, erklärte Co-Drehbuchautorin Jeong Seo-kyeong. Sie fasst damit das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren perfekt zusammen. Ihre Beziehung ist geprägt von Sehnsucht, Misstrauen und Dingen, die sie sich nicht zu sagen wagen. Der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook (“Old Boy”), der das Script mitgeschrieben hat, begibt sich auf filmhistorisch vertrautes Terrain: Verbotene Beziehungen zwischen Ermittler und Femme fatale gehören zum Standard-Baukasten des klassischen Noir-Kinos. Dennoch wirkt DIE FRAU IM NEBEL – DECISION TO LEAVE jederzeit frisch und außergewöhnlich. Auch, weil der Filmemacher die Drama-Aspekte stärker in den Fokus rückt. Je länger die Laufzeit, desto stärker die unausgesprochene Liebe. Schüchterne Blicke, ein zögerliches Abdrehen, Warten auf Textnachrichten: Publikum und Ermittler befinden sich in der Zwickmühle. Schuld und Unschuld gehen fließend ineinander über. Wollen wir dieser Beziehung eine Chance geben?

Ab 3. Februar im CineCenter!

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Ein Mann namens Otto

Ein Mann namens Otto
Start: 03.02.2023

Die Geschichte von Otto Anderson (Tom Hanks), einem Griesgram, der nach dem Tod seiner Frau keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht. Otto ist bereit dazu, alles zu beenden, aber seine Pläne werden unterbrochen, als eine lebhafte junge Familie im Haus gegenüber einzieht und er in der schlagfertigen Marisol (Mariana Trevino) auf eine ebenbürtige Gegnerin trifft. Sie fordert ihn dazu heraus, das Leben mit anderen Augen zu sehen. Diese Begegnung führt zu einer unerwarteten Freundschaft, die seine Welt völlig auf den Kopf stellt. Eine herzerwärmende, lustige Geschichte über Liebe, Verlust und das Leben, die beweist, dass sich Familien manchmal an den ungewöhnlichsten Orten zusammenfinden können.

US-Version von "Ein Mann namens Ove".

Ab 3. Februar im CineCenter!

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Der Geschmack der kleinen Dinge

Der Geschmack der kleinen Dinge
Start: 10.02.2023

Gabriel Carvin (Gérard Depardieu), ein Sternekoch aus Saumur wird von einem Restaurantkritiker mit seinem dritten Crystal-Stern ausgezeichnet. Noch am selben Abend verlässt ihn seine Frau Louise (Sandrine Bonnaire). Diese brutale Trennung löst eine Familienkrise aus. Für Gabriel trifft das Übermaß ihn mitten ins Herz. Der hyperaktive Mann erleidet einen Herzinfarkt und muss nun weit weg von seinen Kochtöpfen leben. Diese heilsame Pause wird es ihm vielleicht ermöglichen, eine neue Leidenschaft zu finden. Um auf andere Gedanken zu kommen, reist er nach Japan, wo er die einfachen Freuden der Freundschaft wieder aufleben lässt und versucht, die Geheimnisse von Umami, der fünften Geschmacksrichtung des Gaumens, zu ergründen.

Ab 10. Februar im CineCenter!

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Die Aussprache

Die Aussprache
Start: 10.02.2023

In Bolivien kam es bei einer isolierten religiösen Mennonitenkolonie vermehrt zu gewaltsamen Übergriffen der Männer auf die Frauen. Dabei wurden sie mehrfach unter Drogen gesetzt und anschließend vergewaltigt. Nun, da die Frauen den Männern die Übergriffe nachweisen konnten und die Täter in Haft sitzen, müssen sie ausdiskutieren, was passieren soll, wenn die Peiniger wieder da sind. Für die Frauen ist das eine äußerst ungewöhnliche und vor allem ungewohnte Situation, denn in ihrer Gemeinschaft wird normalerweise nicht über intime Dinge gesprochen. Doch nach den grausamen Ereignissen können die Frauen ihre Religion immer weniger mit der gelebten Lebensrealität in Einklang bringen. So unterschiedlich die Frauen sind, so verschieden sind auch ihre Positionen: Ona (Rooney Mara) ist von ihrem Peiniger schwanger, Mariche (Jessie Buckley) vertritt ihrem gewalttätigen Mann Klaas gegenüber eine eher defensive Haltung und Salome (Claire Foy) hat einen der Männer mit einer Sense angegriffen und erwartet dafür selbst eine Strafe. Der einzige Mann der Runde ist August Epp (Ben Whishaw), der in der Diskussion Protokoll führt. Als sich die acht Frauen auf dem Heuboden ihrer Gemeinde zusammenfinden, steht für sie fest, dass sie nur drei Optionen haben: Bleiben, Fliehen oder Kämpfen. Welche werden sie wählen?

Ab 10. Februar im CineCenter!

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Final Cut of the Dead

Final Cut of the Dead
Start: 10.02.2023

Französische Schauspieler*innen, die einander bei japanischen Vornamen nennen; absurdeste Dialoge; literweise Kunstblut; ein Plot zum Schreien – in welchen Albtraum von Film ist man hier hingeraten, mag man sich in den ersten Minuten von FINAL CUT OF THE DEAD fragen. Aber wie beim gesamten Film stimmt auch hier das Timing perfekt: Bevor man den Gedanken an Flucht fassen kann, heißt es “Coupez !” – “Schnitt”, und alles geht auf Anfang, auf die wahrlich haarsträubende Idee eines 30-minütigen Slasher-Films, als Plansequenz gedreht und live gesendet! Michel Hazanavicius entfesselt ein Feuerwerk an Gags, und gleichzeitig ist man mittendrin in einem raffinierten Film-im-Film. Wie schon in “The Artist” spielt Hazanavicius auf höchstem Niveau mit dem Medium, nur dass FINAL CUT OF THE DEAD keine Liebeserklärung an die Stummfilmära ist, sondern eine brüllend komische (aber auch zu Herzen gehende) Hommage an das DIY-Filmemachen. Der mit Romain Duris, Hazanavicius’ Frau Bérénice Bejo und “Red Sonja”-Star Matilda Anna Ingrid Lutz glänzend besetzte Eröffnungsfilm der Filmfestspiele Cannes 2022 funktioniert auf allen Ebenen – als Liebeserklärung an das filmische Handwerk, als actionreiche Komödie und als augenzwinkernde Verneigung vor dem japanischen Original “One Cut of the Dead”.

Ab 10. Februar im CineCenter!

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Knock at the Cabin

Knock at the Cabin
Start: 17.02.2023

Während eines Urlaubs in einer abgelegenen Hütte werden die kleine Wen (Kristen Cui) und ihre Eltern (Jonathan Groff und Ben Aldrige) von vier bewaffneten Fremden (Dave Bautista, Rupert Grint, Nikki Amuka-Bird und Abby Quinn) als Geiseln genommen, die von der Familie eine unvorstellbare Entscheidung verlangen, um die Apokalypse abzuwenden. Da die Familie nur begrenzten Zugang zur Außenwelt hat, muss sie entscheiden, was sie glaubt, bevor alles verloren ist.

Ab 17. Februar im CineCenter!

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Griechenland

Griechenland
Start: 24.02.2023

Sieger sehen anders aus! Der Hotelerbe Johannes müht sich vergeblich, den Ansprüchen seiner dominanten Mutter, seines geschäftstüchtigen Vaters und seiner selbstbewussten Verlobten gerecht zu werden. Aber es mangelt ihm an Entschlusskraft wie an Geschäftssinn. Als Versager abgestempelt und bis zur Selbstaufgabe konfliktscheu, gleicht er eher einem geprügelten Hund als jenem Erfolgsmenschen, den alle aus ihm machen wollen.

Johannes erlebt einen Schock, als ihm das Testament seines Vaters in einem Brief aus Griechenland zugeschickt wird. Nun erfährt endlich auch er, was alle wissen und ihm bisher verschwiegen haben: dass er einem Urlaubsflirt seiner Mutter entstammt, und sein vermeintlicher Vater nur der Ehemann seiner Mutter ist.

Trotzig und überstürzt fährt er in die Wahlheimat seines tatsächlichen Vaters und landet ziemlich verloren auf einer kleinen Kykladen-Insel. Seine Vertrauensseligkeit macht ihn zum Spielball im Ränkespiel um sein Erbe. Ilias, Taxifahrer, Bürgermeister und Notar in Personalunion, erzählt ihm das Blaue vom griechischen Himmel, und dessen Gegenspielerin, die schöne Rina, verstrickt ihn ebenfalls in ein fein gesponnenes Netz aus Lügen und Täuschungsmanövern. Beiden geht es um das Grundstück seines Vaters, das sich sein inzwischen angereister Stiefvater ebenfalls unter den Nagel reißen will. An dessen Seite dürfen Johannes’ Mutter und Verlobte nicht fehlen, um Johannes in alter Gewohnheit zu sagen, was er zu tun und was er zu lassen hat.

Doch dann geschieht das Unerhörte: Johannes widersetzt sich den Wünschen seiner Umgebung. Auf den Spuren seines Vaters hat er zu sich selbst gefunden. Zum ersten Mal im Leben hat er ein klares Ziel. Und er ist entschlossen, es zu erreichen.

Das Schwermütige und das Komische liegen eng beieinander in der Geschichte des an sich selbst (ver-)zweifelnden Johannes. Dass wir dessen Schicksal mit so viel Sympathie und Wärme verfolgen, ist das Verdienst von Thomas Stipsits, der als Charakterdarsteller von Format brilliert – unterstützt von einem spielfreudigen Ensemble und stimmungsvoll in Szene gesetzt im Blau der Ägäis.

Ab 24. Februar im CineCenter!

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Rosy - Aufgeben gilt nicht

Rosy - Aufgeben gilt nicht
Start: 24.02.2023

Die junge Studentin Marine Barnérias nimmt 2015 an einem Wettkampf Ihrer Universität teil, als ihr plötzlich schwarz vor Augen wird. Sie misst dem zunächst wenig Bedeutung bei, bis sie kurzfristig beinahe erblindet und einen Augenarzt aufsucht, der sie sofort und mit höchster Dringlichkeit an einen Neurologen verweist. Nach unzähligen nervenaufreibenden Untersuchungen steht die erschütternde Diagnose fest: MS – Multiple Sklerose. Mit 21 Jahren!

Marine entscheidet sich nach dem ersten Schock für den Weg raus ins Leben und unternimmt allein eine Reise ans andere Ende der Welt. Sie bereist Neuseeland, um ihren Körper wiederzuentdecken, Myanmar, um ihren Geist zu beruhigen, und die Mongolei, um wieder mit ihrer Seele in Kontakt zu treten. In einem Dreivierteljahr sammelt sie unvergessliche Erfahrungen, erlebt tröstende und verändernde Begegnungen, stellt eine innige Verbindung mit der Natur her und kehrt voller Kraft, Lebensfreude und neuer Ideen zurück, um wieder zu sich selbst und in ein neues Gleichgewicht mit der Sklerose, die sie “Rosy” nennt, zu finden.

Ab 24. Februar im CineCenter!

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