Aktuell im Kino

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter (Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten. Auf seinem Weg versucht er, sich nicht nur in der Theaterwelt zu behaupten, sondern auch herauszufinden, wer er wirklich ist.

Ab 29. Jänner 2026!

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Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter

Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter

Die 80-jährige Marie (Hélène Vincent), unheilbar an Krebs erkrankt, hat beschlossen, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. Doch um ihre Familie für eine letzte gemeinsame Reise zu gewinnen, greift sie zu einer Notlüge: Sie erzählt ihrem unzuverlässigen Sohn Bruno, ihrer Enkelin Anna und der einfühlsamen Pflegekraft Rudy von einem angeblichen Erbe in der Schweiz. Gemeinsam machen sie sich in Maries altem Wohnmobil auf den Weg. Während die Reise voller unerwarteter Momente und familiärer Spannungen verläuft, steht Marie vor einer schwierigen Entscheidung – wird sie den Mut aufbringen, die wahre Bedeutung dieser Reise zu offenbaren? Und wie wird ihre Familie auf die bittere Wahrheit reagieren, wenn sie ihr Ziel erreichen?

Ab 5. Februar 2026!

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Der Fremde

Der Fremde

Algier, 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter Anfang dreißig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit seiner früheren Kollegin Marie und kehrt in seinen gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in seine zwielichtigen Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heißen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Ereignis kommt.

In betörenden Schwarzweißbildern erzählt und getragen von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin, markiert der Film einen künstlerischen Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre. DER FREMDE feierte seine umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.

Ab 1. Jänner 2026!

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Die progressiven Nostalgiker

Die progressiven Nostalgiker

Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation. Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten. Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert.

Ab 22. Jänner 2026!

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Ein einfacher Unfall

Ein einfacher Unfall

Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen.

Was als kleiner Unfall beginnt, löst eine Reihe von eskalierenden Folgen aus. Der Gewinner der Goldenen Palme beim Filmfestival in Cannes 2025 ist eine schwarze Komödie, die bereits vielen Ländern zum Publikumshit in den Top 5 der Kinocharts wurde.

Ab 8. Jänner 2026!

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Ein Kuchen für den Präsidenten

Ein Kuchen für den Präsidenten

Der Irak in der 90er-Jahren. Während Diktator Saddam Hussein trotz Not und Mangel seinen Geburtstag landesweit feiern lässt, zieht die 9-jährige Lamia in ihrer Schule ein gefürchtetes Los: Sie muss den Kuchen für die örtlichen Feierlichkeiten backen. Es ist eine fast unlösbare Aufgabe, denn im Land sind alle Lebensmittel knapp. Eier, Zucker und Mehl sind es erst recht. Doch sie muss es schaffen, sonst drohen ihrer Familie harte Strafen.

Mit nur zwei Tagen Zeit, der Unterstützung ihres Klassenkameraden Saeed und begleitet von ihrem Hahn Hindi bricht sie auf, um in der nächsten Stadt die Zutaten aufzutreiben. Es ist eine abenteuerliche Suche durch eine Welt voller Ungewissheit und Entbehrung, aber auch kleiner Wunder, in der Lamia immer wieder Momente von Humor, Freundschaft und Hoffnung erlebt.

Hadi verarbeitet mit seinem Debütfilm seine eigene Kindheit in den betörend schönen Marschlandschaften des Südirak und erzählt sie mit einem reinen Laien-Ensemble, in dem die kleine Baneen Ahmed Nayyef alle überragt. Ihr Herz, Optimismus und unterschwelliger Humor tragen die Reise der kleinen Lamia, die nicht aufgibt und gegen alle Widerstände in der männerdominierten Welt ihren Weg geht.

Ab 6. Februar 2026!

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Extrawurst

Extrawurst

In einem Tennisclub irgendwo in der deutschen Provinz wird das Sommerfest geplant, und unter Heriberts (Hape Kerkeling) strenger Leitung stehen die Vorbereitungen im Mittelpunkt. Als vorgeschlagen wird, für Erol (Fahri Yardim), das einzige muslimische Clubmitglied, einen separaten Grill zu organisieren, brechen unerwartete Spannungen auf. Was als scheinbar harmlose Diskussion beginnt, weitet sich schnell zu einer Debatte über gesellschaftliche und persönliche Konflikte aus. Während die Gemüter immer höher kochen, steht der Verein schließlich kurz vor dem Zerfall.

Ab 15. Jänner 2026!

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Hamnet

Hamnet

Wir schreiben das Jahr 1580 und der im kleinen englischen Dorf Stratford-upon-Avon als Lateinlehrer arbeitende William Shakespeare (Paul Mescal) verliebt sich in Agnes (Jessie Buckley). Im Dorf wird hinter immer weniger vorgehaltener Hand vermutet, sie sei eigentlich gar keine Heilerin, sondern eine richtige Hexe. Aber das ist William egal. Die beiden stürzen sich Hals über Kopf in das gemeinsame Leben und bekommen auch schnell drei Kinder. Erst wird Susanna (Bodhi Rae Breathnach) geboren, kurz darauf die Zwillinge Judith (Olivia Lynes) und Hamnet (Jacobi Jupe). Doch mit der Familie endet das Träumen zumindest für William noch nicht. Er will das Lehren endlich hinter sich lassen können und als Dramatiker arbeiten. Auf dem Land geht das jedoch eher schlecht als recht. Also geht er, ermutigt von Agnes, nach London. Erst ist die Familie als nur räumlich voneinander getrennt, dann pflügt die Pest durch das Land und tötet auch Hamnet mit gerade einmal elf Jahren. Das treibt William an, seinem Sohn zu Ehren ein Stück zu schreiben...

Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.

Golden Globe für Bester Film - Drama

deutsche Fassung

Ab 22. Jänner 2026!

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Im Schatten des Orangenbaums

Im Schatten des Orangenbaums

Westjordanland, 1988: Der junge Noor (Muhammad Abed Elrahman) wird bei einer Demonstration schwer verletzt. Das ist für seine Mutter Hanan (Cherien Dabis) der Anlass, die bewegende Geschichte ihrer Familie zu erzählen.

Ihre Erzählung führt zurück ins Jahr 1948, als Noors Großvater Sharif (Adam Bakri) sich weigert, Jaffa zu verlassen, um Haus und Orangenhain zu schützen. Doch Krieg, Vertreibung und Gefangenschaft reißen die Familie auseinander. Sharifs Sohn Salim (Saleh Bakri) wächst im Schatten seines Heimatlandes auf, das er nie wirklich kannte.

Als Noor Jahrzehnte später gegen israelische Soldaten protestiert, scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Doch inmitten der Krise treffen Hanan und Salim eine mutige Entscheidung, die der Familie neue Hoffnung gibt – und einen Weg zur Versöhnungverspricht.

Ab 16. Jänner 2026!

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Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes

Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes

Preußen, 1704. Königin Charlotte vermisst ihren einstigen Lehrer Gottfried Wilhelm Leibniz. Weil er ihr im Schloss Lietzenburg nicht mehr persönlich mit seinen weisen Antworten auf die großen Fragen des Lebens zur Verfügung stehen kann, lässt sie ein Gemälde von ihm in Auftrag geben. Leibniz will ihr gern den Wunsch erfüllen, doch die Porträtsitzungen mit dem großen Denker werden zur Herausforderung. Einzig die junge Malerin Aaltje van de Meer vermag es, ihm auf Augenhöhe zu begegnen. Bald entspinnt sich zwischen ihr und dem Philosophen ein leidenschaftlicher Austausch über das Verhältnis von Kunst und Realität.

Ab 19. Dezember 2025!

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No Other Choice

No Other Choice

Man-su (Lee Byung-hun), ein Manager mittleren Alters mit passablem Auskommen, wird aus seiner Papierfabrik entlassen, als die Sparschraube angesetzt wird und künstliche Intelligenz aus diesem Grund als vermeintlich bessere Alternative an die Tür klopft. Er und seine Familie stehen plötzlich mit einer enormen Einkommenssäule weniger da. Achtzehn lange Monate später und immer noch ohne neue Arbeit, gibt Man-su seiner Jobsuche eine neue Wendung – und lässt dafür die Moral hinter sich. Mit akribischer Sorgfalt findet er genau die sieben Männer in der Umgebung, die den Job, der seiner Meinung nach rechtmäßig ihm gehören sollte, übernehmen könnten, und tötet sie systematisch. Er wandelt sich vom sanftmütigen mittleren Manager zum skrupellosen Mörder und entdeckt dabei Fähigkeiten, von denen er nie wusste, dass er sie hat - und die ihm viel zu leicht fallen.

Ab 5. Februar 2026!

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Rental Family

Rental Family

Ein heruntergekommener, in Tokio lebender Schauspieler wird von einem japanischen Familienservice angeheuert, bei dem er mit Menschen auf platonischer Ebene Zeit verbringt. Während er mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und ihnen hilft ihre familiären Lücken zu füllen, beginnt er echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen. In der Auseinandersetzung mit den moralischen Aspekten seines neuen Jobs, entdeckt er den Sinn im Leben, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und die Schönheit zwischenmenschlicher Beziehungen neu.

deutsche Fassung

Ab 8. Jänner 2026 im Kino!

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Rental Family (eOmU)

Rental Family (eOmU)

[DE]
Ein heruntergekommener, in Tokio lebender Schauspieler wird von einem japanischen Familienservice angeheuert, bei dem er mit Menschen auf platonischer Ebene Zeit verbringt. Während er mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und ihnen hilft ihre familiären Lücken zu füllen, beginnt er echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen. In der Auseinandersetzung mit den moralischen Aspekten seines neuen Jobs, entdeckt er den Sinn im Leben, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und die Schönheit zwischenmenschlicher Beziehungen neu.

[EN]
Set against modern-day Tokyo, RENTAL FAMILY follows an American actor (Brendan Fraser) who struggles to find purpose until he lands an unusual gig: working for a Japanese "rental family" agency, playing stand-in roles for strangers. As he immerses himself in his clients’ worlds, he begins to form genuine bonds that blur the lines between performance and reality. Confronting the moral complexities of his work, he rediscovers purpose, belonging, and the quiet beauty of human connection.

englische Original Version mit deutschen Untertiteln / english original version with german subtitles

Ab 8. Jänner 2026 im Kino!

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Sentimental Value

Sentimental Value

Die beiden Schwestern Nora und Agnes haben sich für völlig verschiedene Lebensentwürfe entschieden: Während Nora ihre Schauspielkarriere stets an erste Stelle gesetzt hat, wählte die jüngere Agnes ein Leben festem Beruf und Familie. Nach dem Tod der Mutter treffen die beiden Schwestern nach Jahren der Funkstille ihren Vater wieder. Der charismatische Gustav, einst ein gefeierter Regisseur, bietet Nora die Hauptrolle in seinem nächsten Film an – einem autobiografisch inspirierten Drehbuch.

Ab 5. Dezember 2025!

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The Secret Agent

The Secret Agent

Brasilien 1977: Während der ausgelassenen Karnevalswoche kehrt Marcelo (Wagner Moura), ein Mann Mitte vierzig, von São Paulo in die Küstenstadt Recife zurück. Dort hofft er, seinen Sohn wiederzusehen. Doch seine Ankunft bleibt nicht unbemerkt – zwischen feiernden Menschenmengen und allgegenwärtiger Gewalt gerät Marcelo in ein immer dichter werdendes Netz aus Überwachung, Korruption und Misstrauen, aus dem es kein Entkommen gibt. Was als persönliche Reise beginnt, entwickelt sich zu einem gefährlichen Spiel im Schatten der Militärdiktatur.

Ab 19. Dezember 2025!

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Therapie für Wikinger

Therapie für Wikinger

Nach vierzehn Jahren hinter Gittern wird Anker (Nikolaj Lie Kaas) aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute seines damaligen Raubüberfalls ist nie aufgetaucht – nur sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) kennt das Versteck. Doch in der Zwischenzeit hat Manfreds geistige Verfassung stark gelitten, und die Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die ungleichen Brüder auf eine Suche, die mehr als nur eine Jagd nach der Beute wird. Während sie sich durch ihre Vergangenheit und alte Wunden kämpfen, stehen sie vor einer noch wichtigeren Frage: Wer sind sie wirklich – und kann es für sie einen Neuanfang geben?

Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Regisseur Anders Thomas Jensen („Adams Äpfel“, „Helden der Wahrscheinlichkeit“) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.

Ab 26. Dezember 2025!

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White Snail (OmU)

White Snail (OmU)

Masha, ein belarussisches Model, träumt von einer Karriere in China. Misha arbeitet in einer Minsker Leichenhalle und erweckt die Toten in seinen Ölgemälden zum Leben. Die beiden Außenseiter fühlen sich auf ungewöhnliche Weise voneinander angezogen und streifen gemeinsam durch die warmen Sommernächte. Misha eröffnet Masha eine unbekannte Welt, die ihr Gefühl von Schönheit und Sterblichkeit auf die Probe stellt.

Nach zwei unkonventionellen und preisgekrönten Dokumentarfilmen – SPACE DOGS (2019) und DREAMING DOGS (2024) –, die sich mit dem Leben streunender Hunde befassen, kehrt das Filmemacherduo Elsa Kremser und Levin Peter mit dem Spielfilm WHITE SNAIL zurück. Der Film wurde bei seiner Weltpremiere in Locarno bereits mit dem PREIS DER SPECIAL JURY und mit dem PREIS für die BESTEN DARSTELLER ausgezeichnet.

Originalversion mit deutschen Untertiteln

Ab 23. Jänner 2026!

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Wise Women - Fünf Hebammen, fünf Kulturen

Wise Women - Fünf Hebammen, fünf Kulturen

Sie haben uns als Erste auf der Welt erblickt: Die fünf Heldinnen des Films sind Expertinnen für die wichtigste Sache der Welt: Müttern zu helfen, ein Kind zur Welt zu bringen. Regisseurin Nicole Scherg begleitet Genet Gebru aus Äthiopien, „Hajja“ Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien. Wie Frauen gebären, geht uns alle an: Wir alle wurden schließlich einmal geboren. Die Hebammen begleiten diesen physiologischen Prozess, der universell und natürlich ist – und doch zutiefst individuell. Ob im hochtechnologischen OP-Saal, im frauenverwalteten Geburtshaus oder bei Regen im Dorf: Sie navigieren den Weg zwischen den Welten. Sie wissen von der Unkontrollierbarkeit des Gebärens und sind verlässliche Reiseleiterinnen in Grenzsituationen.

Frauengesundheit, das wird in diesem Film schnell deutlich, folgt immer wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Nicole Scherg arbeitete in einem rein weiblichen Kernteam mit Kamerafrau Maria-Thérèse Zumtobel, Tonfrau Eva Hausberger, Editorin Natalie Schwager, und engagierten Kolleginnen vor Ort. „Nach Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ und „Das Leben ist keine Generalprobe“ porträtiert Nicole Scherg erneut Menschen, die sich dem Wesentlichen widmen: der bewussten Gestaltung des Lebens, hier des Beginns in dieser Welt. „Geburt ist der alltäglichste Ausnahmezustand der Welt. Eine Grenzerfahrung, eine Naturgewalt; für die Gebärenden, die Geborenen – und die, die sie dabei begleiten“, sagt Scherg. Diese Frauen haben die Zukunft in der Hand, metaphorisch, aber auch real.

Ab 30. Jänner 2026!

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