Auf der Suche nach der gestohlenen Zeit Filmdetails

Auf der Suche nach der gestohlenen Zeit

Zeit ist relativ, hat schon Einstein gesagt. Diese Verhältnismäßigkeit bekommt man im österreichischen Friesach besonders zu spüren. Dort soll eine mittelalterliche Burg in Echtzeit aufgebaut werden, ohne Strom, moderne Geräte oder künstliches Licht. Es ist nur eine der zahlreichen Etappen in Konrad Wakolbingers filmischer Recherche über den Einfluss und die Bedeutung der Zeit auf die heutige Leistungsgesellschaft. Der gebürtige Rohrbacher erkundet in seinem abwechslungsreichen Dokumentarfilm mit Neugier, Witz und Tiefgang, wie Wirtschaft und Arbeitswelt ticken, seit die Uhr unseren Alltag bestimmt. (Pamela Jahn)

„Zeit ist Geld“ – ein Satz, der in unserer Leistungsgesellschaft allgegenwärtig ist. Doch was macht er mit uns als Individuen und wie beeinflusst er unsere Gesellschaft? Regisseur Konrad Wakolbinger dekonstruiert diese gängige Formel und zeigt mit viel Witz zwischen den Zeilen, wie sich unser Verständnis von Zeit und Arbeit sowie ihre gegenseitige Abhängigkeit über die Jahrhunderte verändert hat. Ein ebenso pointierter wie kurzweiliger Dokumentarfilm, der aufzeigt, dass wir Zeit nicht nur zählen, sondern auch hinterfragen sollten. „86 Minuten Weltpremiere“ – und jede hat mich mit klugen, charmanten Impulsen über Arbeit, Ökonomie und Alltag überrascht. Ein Film, der Zeit nicht nur misst, sondern spürbar macht. (Daniela Engler / ZFF)

Ab 19. Juni 2026!

GenreDokumentation
LandÖsterreich 2025
Laufzeit89
SpracheDF
Prädikat-
Altersfreigabejugendfrei
RegieKonrad Wakolbinger
DrehbuchKonrad Wakolbinger
MusikLouie’s Cage Percussion